Mehr Platz und neue Technik für die Wehr

Das Feuerwehrgerätehaus Untermünstertal wurde erweitert und offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Untermünstertal wurde nun eingeweiht. Foto: Eberhard Groß

Das Gerätehaus der Feuerwehr Untermünstertal aus dem Jahre 1975 bot schon lange nicht mehr genügend Platz, um den Bedürfnissen der Feuerwehr gerecht zu werden, und es entsprach auch nicht mehr den technischen Erfordernissen.

Jetzt wurde der Erweiterungsbau eingeweiht. Von der Planung bis zur Vollendung brauchte es einen Vorlauf, der zurückdatiert bis in die Jahre 2010/2011, als die Wehr Bedarf anmeldete.

Nach der Aufstellung des Feuerwehrbedarfsplanes folgten zahlreiche Besprechungen zwischen Feuerwehr und Gemeinderat, bis es schließlich zur Einigung und der Genehmigung des vom Architekturbüro Lothar Wolf erarbeiteten Erweiterungsplanes sowie zur Arbeitsausschreibung Ende des Jahres 2015 kam. Im April 2016 rollten dann die Bagger an. Nach mehreren Verzögerungen ist der erste Bauabschnitt nun vollendet.

Die in Holzbauweise geschaffene Erweiterung umfasst einen Umkleidebereich nebst Toilettenanlagen und Duschen. Auch die früheren Bauhofräume wurden im Zuge der Umbauarbeiten teilweise abgebrochen und stattdessen eine Werkstatt sowie separate Umkleiden und Sanitärräume für die Feuerwehrfrauen eingerichtet.

Die Arbeiten erforderten eine Investition von 356 000 Euro. Hierzu erhielt die Gemeinde einen Zuschuss aus dem Ausgleichsstock in Höhe von 100 000 Euro sowie eine Fachförderung von 33 600 Euro. Wie Abteilungskommandant Matthias Riesterer deutlich macht, konnte mit diesen Arbeiten der erste Bauabschnitt der vorgesehenen Gesamtkonzeption abgeschlossen werden. Dies betreffe insbesondere auch die Trennung zwischen dem Umkleide- und dem Fahrzeugbereich, wofür bisher lediglich die Fahrzeughalle zur Verfügung stand. Installiert werden konnte für die mit fünf Fahrzeugen belegte Fahrzeughalle auch eine den aktuellen technischen Anforderungen genügende, neue Absauganlage.

Nun steht der Wehr zunächst ausreichend Platz zur Verfügung, wobei vorgesehen sei, zu gegebener Zeit im Obergeschoss Räume für die Aus- und Fortbildung zu schaffen. Mit den jetzt abgeschlossenen Erweiterungen konnte nach Meinung des Gesamtkommandanten Markus Steck ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Arbeit der Feuerwehr geleistet werden, damit diese auch in Zukunft ihren Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit gerecht werden kann.

© Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der BZ vom Fr, 05. Oktober 2018, Autor: Eberhard Groß